Hinter Gedanken

Klingt komisch? Ist aber so! Denn es zählt der Gedanke hinter dem Gedanken.
Wenn ich die ganze Zeit denke, dass ich glücklich sein möchte, denke ich eigentlich, dass ich es gerade nicht bin. Ich mache mir mein Unglücklichsein damit erst recht bewusst. Und das fühlt sich doof an.

Wenn ich stattdessen annehmen kann, dass es mir gerade nicht gut geht, entwickle ich vielleicht Mitgefühl mit mir. Oder ich habe einen spontanen Einfall, was ich mir Gutes tun kann. Es entsteht also innerer Raum, aus dem heraus sich etwas ändern kann. Und das wiederum fühlt sich gut an.

Manson, Mark (2020): Die subtile Kunst des Daraufscheißens. Kapitel 1: Versuche es nicht!, Die Feedback-Schleife der Hölle (E-Book). 8. Auflage, München, mvg Verlag.

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