Wie die Arbeit mit meinem Nervensystem mein Leben verändert hat

Kennst du das? Deine Freundin kommt freudig hüpfend mit einer neuen Entdeckung an und der Trend-Grinch in dir rollt nur mit den Augen.

So ging es mir vor ein paar Jahren mit meiner Freundin und dem Thema Nervensystem. Ich war einfach satt von Methoden und 8-Schritte-Anleitungen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Lass mich bloß in Ruhe, dachte ich.


Neugierig much!?

Aber ich war doch neugierig geworden: was bringt meine in Sachen Heilarbeit kompetente Freundin so ins Schwärmen?

Also habe ich, wie das so meine Art ist, Artikel und dann ein erstes Buch gelesen. Ja, klingt nice, ergibt Sinn, erklärt so einiges, waren damals meine Gedanken.


Eine Erfahrung legt den Schalter um

Wirklich durchgesickert, was das bedeutet, ist es erst, als ich meine erste Nervensystem-Übung (↠ Orientieren) gemacht habe.

Nur wenige Augenblicke lang und doch (oder gerade weil) konnte ich körperlich, emotional und geistig spüren, wie ich ein Stückchen mehr bei mir angekommen war.

Ein Zustand, nach dem ich mich so lange, so sehr gesehnt hatte.

Und in dem Moment war mir klar, dass ich dranbleiben würde. An mir und meinem Nervensystem.


In kleinen Tapseschritten auf dem Weg zu mir

Ich fing an, kleinste Übungen, zum Teil wirklich nur wenige Sekunden lang, in meinen Alltag zu integrieren.

Der neue Mut und die Hoffnung bescherten mir am Anfang viel Energie.

Und dann passierte erstmal lange Zeit gar nichts. Dü düm.

Aber ich war überzeugt und so blieb ich dran.


Das hat sich in meinem Leben verändert

Zu den Übungen gesellten sich Kurse und 1:1-Begleitungen. Und irgendwann konnte ich ganz deutliche Veränderungen in meinem Leben feststellen.

Without much further ado, diese neuen Möglichkeiten und Freiheiten feiere ich:

  • Ich kann freier und tiefer atmen
  • Ich bin weniger reizbar
  • Ich fühle mich weniger getrieben
  • Ich habe weniger kritische/ verurteilende Gedanken
  • Ich habe mehr Energie
  • Ich mache Sport, weil ich Lust darauf habe
  • Ich mache regelmäßig Pausen
  • Ich spüre besser, was mir guttut und was nicht
  • Ich erlebe mehr Lust und Freude
  • Ich stelle mich öfter an den Herd und koche mir etwas Gesundes
  • Ich habe abends nicht mehr den Drang, noch aufbleiben zu müssen, um auch mal Zeit für mich zu haben
  • Ich kann abends abschalten und ohne Gedankenkreisen einschlafen
  • Ich kann entspannter damit umgehen, wenn mal ein innerer Anteil getriggert ist
  • Ich kann meinen Partner mehr so sein lassen, wie er ist
  • Ich kann gelassener mit den emotionalen Achterbahnfahrten meines Kindes umgehen
  • Ich kann mehr und mehr den Druck loslassen, beruflich performen zu müssen
  • Ich erledige den Haushalt, wenn und weil ich Lust auf Bewegung habe
  • Meine Zimmerpflanzen müssen seltener sterben, weil ich ein besseres Gefühl dafür bekommen habe, was sie brauchen


So geht die Reise weiter

Ich muss wohl nicht mehr erwähnen, dass ich mehr denn je von den Vorzügen eines regulierten Nervensystems überzeugt bin. Nun bin ich an einem Punkt, wo ich diesen Schatz auch in meine Coaching-Arbeit integrieren möchte.

Damit das Ganze Hand und Fuß hat, starte ich in wenigen Tagen eine Ausbildung: NeuroEmbodied Soul Centering (NESC) von und mit Britta Kimpel.

Ich werde meine Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnisse hier im Blog teilen.

Und wer weiß, vielleicht reisen wir bald Seite an Seite auf dem Nervensystem-Weg zu uns selbst ♥